Yaëlle Dorison, wurde 1981 in Paris geboren und studierte Kunst an
der Ecole Supérieure des Beaux Arts Quimper (Frankreich). In Quimper fand ihre erste Begegnung mit der Zirkuswelt und der Clownerie statt.
Die Figur des Clowns hat sie sofort fasziniert und begleitete sie bis heute.
In Deutschland angekommen studierte sie Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Dresden, um ihre Kunstform mit sozialen Fragen zu verbinden.
Seit zwanzig Jahren arbeite sie künstlerisch und pädagogisch mit kleinen, großen und ganz großen Kindern. In ihrer Arbeit erforscht sie das Spannungsfeld zwischen Humor, Sprache, Fantasie, Malerei und Musik. Diese Mischung bildet die schöpferische Basis für ihre Clownsfigur Ciboulette Klimbim.
Seit 2007 arbeitet sie als freischaffende Clownin in Dresden und habe mehrere Produktionen solo bzw. mit anderen Künstler*innen produziert.

Vita (Auswahl)
2025
- Projektleitung „Verspielte Freiheit“ bei sowieso – Frauen für Frauen e. V.
Thema: Humor und Feminismus; Entwicklung und Durchführung verschiedener Workshopformate und performativer Aktionen
Konzeption, Gestaltung und Veröffentlichung eines Kartensets - Neues Clownstheaterstück „Mut? Ich!“
- Sonderführung durch die Ausstellung „Freiheit – eine unvollendete Geschichte“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden
- Gründung der Band les nénés déjantés
- Projekt „3 auf 1“ – Begegnung von Clownerie und Neuer Musik, inklusive Mini-Tournee
- Begleitung des Projekts „Happy Monday“ in Bautzen
2024
- Teil des Projekts „Safe Space“
- Coaching von Frauen auf dem Weg in die Freiberuflichkeit
- Konzeption und Durchführung eines Vortragsformats zum Thema Selbstständigkeit
(in Zusammenarbeit mit Kreatives Sachsen) - Neues Theater-/Clownsstück „Schön ist eine Sonderzahl“
in Zusammenarbeit mit Helena Fernandino - Künstlerische Vertiefung des Themas Clown und Tod
2023
- Konzeptentwicklung und Durchführung einer clownesken Führung durch die Ausstellung
„Hello Happiness“, Deutsches Hygiene-Museum Dresden - Regie und Spiel: „Begegnung mit einem Kunstobjekt: Der Seelenfänger“, Albertinum Dresden
- Konzeptentwicklung und Durchführung zweier Formate im öffentlichen Raum:
„Die Schreibwerkstatt für Hoffnungspoesie“ und „Der Glücksbazar“
2022–2023
- Konzeptentwicklung und Durchführung der „Utopie-Sprechstunde“ als Stadtteilclownin
in Dresden-Johannstadt
2022
- Regie und Spiel: „In Ruhe verrückt alt werden können“ – interaktive Clownsperformance
zum Thema Humor und Demenz - Künstlerische Leitung des Kunstprojekts „Frau sein – selbstbestimmt“
für Frauen mit Behinderung - Vierwöchige Residenz im Theaterlabor Bielefeld
(im Rahmen eines flausen+-Stipendiums)
2021
- Künstlerische Leitung des Clownstheaterprojekts „Leicht und sinnig durch den Wald“
für Kinder und Jugendliche im Jägerpark Dresden - Künstlerische Leitung des Clownstheaterprojekts „Achtung! Rutschgefahr“ für Frauen
2020
- Künstlerische Leitung des Theaterprojekts „Die Schönheit der Risse“
für traumatisierte Frauen mit und ohne Behinderung
(sowieso – Frauen für Frauen e. V.) - Regie und Spiel: „Drei Frauen“ – Clowns- und Tanztheaterstück
mit Katja Bretschneider und Martina Morasso
2019–2020
- Künstlerische Leitung des B:Clubs „Sturm und Drang“
für Jugendliche mit und ohne Behinderungen
(Bürgerbühne des Staatsschauspiel Dresden, mit farbwerk e. V.)
2019
- Künstlerische Leitung und Regie des Theater- und Zirkusprojekts
„wir, sie und er. Ein Märchen“ für gehörlose und hörende Menschen
(mit Daniela Krabbe und Steffen Lewandowski) - Regie und Spiel: „Die gelbe Tasche“ – Clownstheaterstück zum Thema Depression
(mit Daniela Krabbe) - Regie und Spiel bei „Liebe, Sex und Zärtlichkeit“ – erzählerisches Clownstheaterstück
(mit Jule Richter) - Künstlerische Leitung und Regie der Performance im öffentlichen Raum
„Zärtliche Republik Sachsen“
und ein paar mehr Daten:
- 2017: Bachelor Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Dresden
- 2009 Assistentin für die Weiterbildung Clown und Pädagogik für das Institut für Clownspädagogik (Bad Kreuznach)
- 2008-2011 Assistentin für die Berufsbegleitende Grundausbildung Zirkuspädagogik am ZPZ Harlekids (Senftenberg)
- 2006-2007 Weiterbildung bei Bataclown (Clown und Soziale Arbeit)
- 2006 BIAC (Brevet d’initiateur au arts du cirque; Zertifikat Zirkuspadagogik)
- 2006 Weiterbildung Sprachanimation (DFJW)
- 2000-2003 Studium an der Kunsthochschule in Quimper, Frankreich
- 2000 -2003 Weiterbildungen für Zirkustechnik an den Zirkusschulen Balles à fond
- 2003 Weiterbildung « zeitgenössische Tanz und Bildende Kunst»
- 2002 Weiterbildung « Zirkus und Pädagogik » bei Alexandre del Perugia
- 2001 Weiterbildung « Die Schreibweise, die Handschrift und das Kind» im Georges Pompidou Museum
- Seit 1999 als Clownin Unterwegs
- 1998 BAFA (Animation in sozialen und kulturellen Zentren)