Les Nénés Déjantés

Eine wahnsinnige Zeit braucht eine wahnsinnige Formation. 

LES NÉNÉS DÉJANTÉS ist da.

Dieses Kollektiv sorgt für feministische HORIZONTERHEITERUNG..

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Foto: Melanie Barth

Mit „Ôdes en vie“ präsentiert das neu gegründete musikalisch-performative Kollektiv Les Nénés Déjantés sein Debütalbum zwischen Konzert, Clownerie und augenzwinkernder feministischer Horizonterheiterung.

Der französische Begriff déjanté bedeutet so viel wie „durchgeknallt“, „abgefahren“, „ausgeflippt“ oder „verrückt“, und steht für Menschen oder Dinge, die bewusst unkonventionell, schräg und immer für eine Überraschung gut sind. Die „durchgeknallten Brüste“ – ein Name, der das künstlerische Selbstverständnis der Formation treffend beschreibt.

In ihren Songs und Performances verbinden Beate Wein und Yaëlle Dorison Musik, Performance und theatrale Elemente zu einem berührenden und zugleich spielerischen Erlebnis irgendwo zwischen Chanson, experimentellen Sounds, poetischem Pop, Punk, Indie, Techno und Rap.

Die Lieder entstehen im kreativen Chaos dazwischen – Stifte werden am Küchentisch, im Zug oder im Wald jongliert, Melodien als Sprachmemos auf dem Handy aufgenommen und hin und her geschickt. Danach treffen sich die beiden am Klavier, tasten und suchen nach der endgültigen Fassung, die sich jedoch immer wieder verändern darf – denn perfekt sind sie bewusst unperfekt.

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